Gegen Faschismus – für Tirol

Beim Massenansturm der Teilnehmer am Bozner-Waltherplatz wurden viele Transparente als Protest zum Faschismus und Nationalsozialismus gegen faschistische Relikte in Südtirol und für eine Tiroler-Landeseinheit mitgetragen. Nach den Ansprachen des Landeskommandanten Mj. Paul Bacher und des Bundesgeschäftsführeres des SSB Major Elmar Thaler richteten sich die verschiedenen Bezirksmajore mit treffenden Worten an alle Kundgebungsteilnehmer. Es folgte ein disziplinierter Protestzug durch die Bozner-Altstadt – über die Talfer-Brücke und „Siegesplatz“ zum Bozner-Gerichtsplatz. Rechtsradikale Italiener erwarteten bereits am „Siegesdenkmal“ den friedlichen Schützenumzug mit vielfachem Faschistengruß und beleidigenden Äußerungen. Auch wüste Beschimpfungen mit Drohgebärden konnten die Protestmarschteilnehmer nicht aus der Fassung bringen. Übergriffe wurden vom Massenaufgebot der Ordnungshüter zumeist verhindert.
Lobend sei das Verhalten vieler gutgesinnter einheimischer Zuseher am Rande des Aufmarsches zu erwähnen, die mit viel Beifall die vorbeiziehenden Schützen begrüßten.
Mit der Verlesung des Manifestes „Gegen Faschismus – für Tirol“ und der Forderung nach Beseitigung aller faschistischer Symbole in Südtirol sowie dem Absingen der Tiroler Landeshymne endete die Großkundgebung am Bozner-Gerichtsplatz unter dem protzigen „Mussolini-Reiter-Relief“.
Die Schützenkompanie Meran beteiligte sich mit fast 40 Mitgliedern am Protestmarsch.


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