24. Alpenregionstreffen der Schützen in Waakirchen/Oberbayern

Waakirchen/Meran:  Seit 1978 findet die Zusammenkunft der Gebirgsschützen aus Bayern, Tirol, Südtirol und Welschtirol alle zwei Jahre abwechselnd in einer der Alpenregionen statt.
In diesem Jahr ging das 24. Alpenregionstreffen am 3. Juli 2016 in Waakirchen (Oberbayern) über die Bühne. 8000 Schützen nahmen an diesem Ereignis teil - unter ihnen auch Schützen der Kompanie Meran, die mit der SK Obermais und der SK Blasius Trogmann/Untermais einen gemeinsamen "Meraner-Block" - angeführt von den Hauptleuten Franz Egger, Günther Kastlunger und Renato des Dorides - bildeten.
 
Das Bündnis aller Gebirgsschützen wurde 1975 in Innsbruck beschlossen und besteht nun schon mehr als vierzig Jahre. Im April 1975 schlossen sich die Gebirgsschützen aus Bayern, Tirol, Südtirol und Welschtirol zur Alpenregion zusammen.
"Das gemeinsame Fundament aller Schützenkompanien ist das öffentliche Bekenntnis zu einem christlichen, abendländischen Weltbild, der Einsatz für die Anliegen der angestammten Heimat und das Volkstum sowie die Erhaltung des Schützenbrauchtums" - heißt es in der Präambel des Bündnisses.
 
Höhepunkt der Treffens waren der Gottesdienst und der anschließende Festzug am Vormittag unter "weiß-blauem" Himmel. Die Messe zelebrierte der Münchner Erzbischof und Kardinal Reinhard Marx, der seine Predigt mit einem Zitat Winston Churchill's begann: "Wer kein Gedächntnis hat, hat keine Zukunft!" Seine Aussage "Europa ist geprägt durch sein christliches Erbe. Der Friede muss in die Welt getragen werden - und hier sind die Schützen gefordert!" war speziell an die Schützen gerichtet.
 
Begrüßt wurden die Teilnehmer von Hauptmann Martin Beilhack der gastgebenden Kompanie Waakirchen sowie dem Landeshauptmann der der Bayrischen Gebirgsschützen Karl Steininger. Mit dabei auch die Landeskommandanten Mag. Fritz Tiefenthaler (Tirol), Major Elmar Thaler (Südtirol) und Paolo Dalprà (Welschtirol), der in Vertretung aller Landeskommandanten des Verbandes Tiroler Schützen sprach.
Stellvertretend für Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer richtete Wirtschaftsministerin Ilse Aigner Dankesworte an die Teilnehmer und bezeichnete die Schützen als "Botschafter des Alpenraums".
 
Zu den Klängen der Trommler und Spielmannszüge marschierten anschließend die 8000 Schützen durch die Straßen des 5.500 Einwohner zählenden Ortes Waakirchen. Beim zwei Stunden andauernden Festzug applaudierten unzählige begeisterte Zuschauer den Schützen und Musikanten.
 
Vor der Heimfahrt nützten die Meraner Schützen noch die Gelegenheit, im Festzelt das 24. Alpenregionsfest bei einem gemütlichen Beisammensein mit den Kameraden ausklingen zu lassen.
 
Bereits am Tag vor dem Fest traten die Meraner Schützen ihre Busreise nach Oberbayern an. Nach einer Kaffeepause in Pertisau am Achensee ging es weiter zur Kreut-Alm zu einem zünftigen bayrischen Mittagessen. Nach Bezug der Quartiere in Bad Tölz war noch ein abendlicher Festzeltbesuch in Waakirchen angesagt.
 
 

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