Gedenkstätte für die Gefallenen vom Segenbühel

Bereits im Jahre 2008 (ein Jahr vor dem Tiroler-Gedenkjahr 1809 - 2009) entstand unter den Schützen der Kompanie Meran der Gedanke zur Errichtung einer Gedenkstätte am Segenbühel bei Meran:
eine Gedenkstätte als Würdigung und zur Erinnerung an die zahlreichen Gefallenen beim letzten größeren Tiroler Freiheitskampf gegen die französische Besatzungsarmée im November 1809 am Küchelberg bei Meran.
 
Eine Schützengedenkstätte für die vergessenen Helden vom Küchelberg. Diese sollte möglichst nahe am Geschehen vom November 1809 entstehen, im Bereich des geschichtsträchtigen Hügels, wo einst die letzte große Schlacht stattgefunden hat. Damals - nach den großen Kämpfen - auch "Mörderbühel" genannt.
 
Begeisterung für dieses Vorhaben stellte sich ein - und es folgte eine Reihe von interessanten Vorschlägen. Motivierte Schützen der Kompanie befassten sich mit Skizzen und Vorentwürfen.
Verschiedene - bis ins Detail ausgearbeitete - Pläne wurden vorgelegt und Gutachten eingeholt. Es folgten Beratungen mit Vertretern der Gemeinde, des Landesamtes für Denkmalpflege, der Heimatpflegeverbände, mit Künstlern und Planungsbüros. Die Machbarkeitsstudie war voll im Gange...!
 
Das Projekt nimmt Form an
 
Letztendlich konnte ein geeigneter historischer Platz ausfindig gemacht werden. Der Pulverturm mit seinem Vorplatz am Beginn des heutigen  Tappeinerweges am Fuße des Segenbühels. Der Pulverturm war Teil der früheren Burg Ortenstein und bildete den Abschluß zur alten Stadtmauer von Meran, die vom Passeirer Tor bis zum Segenbühel reichte.
Die Projektantin Mag. Margit Klammer reichte schlussendlich ein optimales - für alle Seiten zufriedenstellendes - Denkmalprojekt ein.
 
Es folgten mehrere Lokalaugenscheine mit den zuständigen Gemeindevertretern, Sitzungen, Einholung von behördlichen Gutachten sowie Berechnungen für die Finanzierung. Anfang 2011 wurde das Genehmigungsverfahren bei der Gemeindeverwaltung und beim zuständigen Bauamt eingereicht.
Endlich konnten die Termine für die Grundsteinlegung bzw. Fundamentarbeiten, für den Aufbau des Denkmalgestells, Anfertigung der Texttafeln in vier Sprachen  und für die offizielle Einweihung im Jahre 2012  festgelegt werden.
 
Es war geschafft!
 
Hauptmann Renato des Dorides
 
 
 
 

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